So oder ähnlich werden wir häufig gefragt, wenn wir erzählen, dass unsere Kinder nicht zur Schule gehen. Die folgenden Zeilen betreffen wirklich nur uns, da jede Familie unterschiedliche Antworten auf diese Frage geben würde.
Ein entscheidendes Kriterium für unsere Entscheidung liegt darin, dass wir unseren Kindern ein christliches Weltbild vermitteln möchten. Vielleicht denkt man jetzt als erstes an die Debatte Evolution vs. Schöpfung und fragt sich ob das wirklich ein Grund sein kann, auf Schule zu verzichten. Doch das wäre zu kurz gefasst. Es geht um eine ganzheitliche Sicht auf die Schöpfung und wie der Mensch darin ein erfülltes Leben leben kann. Zur christlichen Weltsicht gesellen sich noch andere Punkte.
Kinder sind beispielsweise von Geburt an auf „lernen“ fokussiert. Doch ist das „lernen“ für sie Erfüllung und Spaß, nicht stupide und langweilig. Wir wünschen uns für unsere Kinder lebenslanges freudiges Lernen und glauben, dass das in der Schule schwerer möglich ist als zu Hause.
Beim Schreiben merke ich, dass diese Frage gar nicht so einfach zu beantworten ist. Für uns war es keine Entscheidung von heute auf morgen, sondern brauchte 5 Jahre Zeit um zu wachsen bis wir uns für diesen Weg entschieden. Bis jetzt haben wir es noch keine Sekunde bereut.

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